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Duftende Weihnachtsgeschenke – Kräuterseife selbst gemacht

20.12.2020

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Es gibt viele Möglichkeiten, jemandem zu Weihnachten eine Freude zu machen. Mit einem gut überlegten Geschenk kann man jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Besonders von Herzen kommt so ein Geschenk natürlich, wenn es selbst mit Liebe handgemacht ist. Gebackenes und andere Leckereien, Genähtes, Gebasteltes aus Holz, Ton oder anderen Materialien, vielleicht ein paar liebe Fotos in einem speziell verzierten Rahmen… Die Möglichkeiten sind vielfältig!

Etwas Selbstgemachtes, das vielleicht nicht jedem gleich in den Sinn kommt, sind Kräuterpflegeprodukte. Wir vom Kräuterhotel Hochzillertal in Kaltenbach werden das ändern! Und zwar, indem wir Ihnen unser einfaches, aber wirkungsvolles Rezept für Kräuterseifen zeigen. „Seifen sieden? Das ist doch kompliziert und gefährlich!“, werden Sie jetzt denken. Richtiges Seifenmachen ist auch eine Kunst und eine Wissenschaft; bis Überfettung und Ölgehalt ausgerechnet sind raucht einem der Kopf, und das Hantieren mit scharfen Laugen und teils giftigen Dämpfen will wohlüberlegt sein. Doch es geht auch viel einfacher! Lesen Sie weiter und stellen auch Sie schnell und einfach Kräuterseifen für Ihre Lieben her, um sie am Weihnachtsabend damit zu erfreuen!

Tipp: Das Hinzufügen von frischen oder getrockneten Kräutern hat optische Gründe, die Wirkung der Pflanzenstoffe ist eher subtil und es verleiht der Seife bei genug Pflanzenmaterial einen leichten Peelingeffekt. Wenn Sie möchten, dass die entstehende Seife auch bezaubernd nach dem verwendeten Kraut duftet, sollten Sie ätherisches Öl hinzugeben. Hier empfehlen wir gern die doTERRA-Öle, die wir auch selbst im Hotel verwenden.

 

Grundrezept: Kräuterseife selber machen

Mit diesem Rezept können Sie eine pflegende Seife schnell und einfach herstellen. Das verwendete Öl bleibt Ihnen überlassen; Olivenöl hat sich hier schon seit Jahrhunderten am besten bewährt, denn es pflegt die Haut schonend und macht sie babyzart, ohne zu viel nachzufetten. Die Menge des ätherischen Öls sollte nicht mehr als 3% der Gesamtmenge betragen, je nach verwendeter Konzentration auch viel weniger. Allgemein dürften hier 10–15 Tropfen genügen. Am besten, Sie experimentieren ein wenig damit, bevor Sie ein „richtiges“ Exemplar machen, das auch verschenkt werden soll.

Tipp: Nur wenige Kräuter färben die entstehenden Seifen sichtbar, dafür wird zu wenig Pflanzenmaterial verwendet. Spezielle Seifenfarbe gibt es online; Lebensmittelfarbe würde sich ebenfalls anbieten, hier besteht jedoch die Gefahr, dass diese dann auch die Haut des Beschenkten färbt. Zwar durchaus lustig, aber nicht unbedingt erwünscht.

 

Zutaten Grundrezept:

250g Kernseife

3EL Olivenöl/anderes Öl Ihrer Wahl (oder wahlweise 30–40g festes Kokosöl)

falls gewünscht 4–5EL fein gehackte Kräuter und/oder Blüten (z.B. Lavendel, Zitronenverbene, Rosmarin, Ringelblumenblüten u.v.m.)

falls gewünscht 3EL grobes Meersalz (für Peeling-Effekt)

10–15 Tropfen ätherisches Öl (entweder dasselbe wie die verwendeten Kräuter oder ein dazu passendes); Orange, Zitrone, Lavendel, Bergamotte…

Tipp: für besonders cremige Konsistenz können auch 2EL Kokosmilch hinzugegeben werden, diese bringt aber einen gewissen Eigenduft mit, der thematisch zu den verwendeten Aromen passen sollte

 

Zubereitung:

Die Kernseife in kleine Stückchen raspeln. Dazu gibt es spezielle Hobel, allerdings bietet eine grobe Küchenreibe denselben Effekt für wenig Geld. Nun einen kleinen Topf in einem Wasserbad aufsetzen und die Stückchen darin schmelzen. Immer wieder esslöffelweise Wasser hinzugeben, bis alles eine gel-artige, „schleimige“ Konsistenz hat und keine sichtbaren Stückchen mehr darin schwimmen. Keine Angst, wenn es etwas dauert, je nach Griffigkeit der Ausgangs-Kernseife sind zwei Stunden und mehr Schmelzzeit keine Seltenheit. Kommen Sie jedoch lieber nicht in Versuchung, die Hitze zu viel aufzudrehen, angebrannte Seife stinkt nämlich fürchterlich.

Nun die restlichen Zutaten in der gelisteten Reihenfolge hinzugeben und gut vermischen. Dann entweder in vorbereitete eingefettete Silikonförmchen gießen oder in eine ebenfalls gut eingefettete Kastenform. Gleich verwenden kann man sie noch nicht, da sonst Hautreizungen drohen. Deshalb in der gewünschten Form etwa eine Woche ruhen lassen. Aus den Förmchen nehmen (bzw. aus der großen Form und in Stücke schneiden) und nochmals 2–3 Tage lang ruhen lassen. Danach sollte die Seife einsatzbereit sein!

 

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