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Thymian – Das Multitalent in der Kräuterwelt

25.03.2019

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Der Name der Pflanze stammt aus dem griechischen Wort “thymus” und bedeutet so viel wie “Mut, Stärke und Tapferkeit” – dieser Alleskönner der Alpenkräuter hat es wirklich drauf! Nicht nur die Griechen, sondern auch die Römer sahen besondere Wirkungen in diesem Kraut: Bei bevorstehenden Schlachten dienten die getrockneten Thymianzweige als Räucherstäbchen und verliehen den Menschen Mut und Kraft.

Einsatzort: Küche – Genussvolle Momente erleben

Das wirksame Alpenkraut wird auch heute noch gerne in der Küche eingesetzt. Durch seine heilende Wirkung und seinem einzigartigen Geschmack findet der Feldthymian in vielen Gerichten seinen Platz und verleiht den Speisen ein angenehmes und fein herbes Aroma. Vor allem in der mediterranen Küche ist der Feldthymian nahezu unverzichtbar!

Besonders in der getrockneten Variante kann dieses Wunderkraut seinen vollen Geschmack entfalten. Der Allrounder sorgt in Suppen, Eintöpfen, Fleisch- und Fischgerichten und in vielen weiteren Speisen für ein unvergleichliches Aroma und lässt jeden Gaumen auf Wolke Sieben schweben. Fleisch- und Fischgerichte in Kombination mit vegetarischen Speisen wie Tomaten, Zucchini, Kartoffeln, aber auch Ziegenkäse gibt der griechische Tausendsassa den nötigen Pfiff.


Husten, Schnupfen, Halsschmerzen – Für das Wunderkraut kein Problem!


Winterzeit ist Erkältungszeit: Das Alpenkraut Feldthymian ist zur Stelle! In der Herbst- und Winterzeit, wenn eine Erkältungswelle ihre Runden macht, ist der Feldthymian nicht weit. Das Kraut zählt zu einem bekannten antiseptisch-antiviralen Heilmittel unserer Zeit.
Alle Kräuter enthalten ätherische Öle, so auch der Feldthymian, der mit dem enthaltenen Thymol, fiese Viren und Bakterien den Kampf ansagt und so bei Husten, Bronchitis oder anderen Erkältungskrankheiten hilft. Wenn Sie unter Halsschmerzen leiden, wirkt gurgeln mit Feldthymian sehr lindernd, denn bei dieser Anwendung werden die Bakterien und Viren, die Entzündungen im Rachenraum ausgelöst haben, abgetötet.

Aber nicht nur bei “gewöhnlichem” Reizhusten ist der Feldthymian eine große Hilfe, sondern auch bei Keuchhusten kann dieses Kraut Abhilfe schaffen: Feldthymian wirkt nicht nur antiseptisch-antiviral und schmerzlindernd, sondern auch krampfstillend. Ein wirklicher Alleskönner, dieses Alpenkraut.

Anwendungen des Superkrauts in der Erkältungszeit
Wenn Sie die Grippe- und Erkältungswelle erwischt hat, sind diese Anwendungsmöglichkeiten zur Linderung der Beschwerden sehr hilfreich:


Inhalation – Entkrampfende Wirkung bei Husten
Wenn Sie der Husten plagt, ist die Inhalation mit Feldthymian sehr hilfreich, denn dies wirkt entkrampfend und erleichtert das Abhusten.


Bei dieser Anwendung erhitzen Sie einfach Wasser, geben etwa 1-2 gehäufte Esslöffel Thymiantee in das Wasserbad, legen ein Handtuch über den Kopf und Schüssel und atmen dabei den heißen Wasserdampf tief ein, bis Sie ein angenehmes Gefühl verspüren.

Thymiantee – Bei Husten und Magendarmproblemen
Wenn Sie unter Reiz- oder Krampfhusten, oder aber unter Magen-Darmproblemen leiden, kann der Thymiantee wahre Wunder wirken.

Geben Sie etwa einen Teelöffel Thymiantee in eine Tasse und gießen Sie etwa 250 ml heißes Wasser über den getrockneten Tee. Lassen Sie den Tee zirka fünf Minuten ziehen und seihen Sie diesen anschließend ab. Wenn lästiger Husten Ihr Gemüt plagt und Sie das herbe Aroma nicht pur genießen wollen, können Sie das Heißgetränk mit etwas Honig versüßen.
Bei Problemen in der Magengegend ist es hilfreich, den Tee ungesüßt zu genießen.

Fiese Halsschmerzen bekämpfen
Bei Halsschmerzen können Ihnen die ätherischen Öle des Feldthymians helfen.

Geben Sie einen Teelöffel Thymiantee in 250 ml Wasser und lassen Sie dieses für etwa eine Minute kochen. Anschließend abseihen und mehrmals täglich gurgeln. Dabei werden die Bakterien und Viren im Rachenraum abgetötet und fördern somit die Heilung der Entzündungen.

Bildquelle © adobe.stock.com - Tanja

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