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Kann man Almrosen essen?

19.06.2022

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Almrosenblüte im Zillertal

Wunderschön sehen sie aus, die kleinen Almrosen, wie sie zwischen Ende Mai und Anfang Juli ganze Hänge zierden. Die Einheimischen nennen sie Almrosen oder Almrausch, im Hochdeutschen werden sie Alpenrosen genannt. Wie man sie auch bezeichnet, jedes Jahr verzaubern die rosaroten Blüten Wanderer aus nah und fern.

Viele Wanderwege im Zillertal führen an duftenden Almrosenhängen vorbei oder gar mitten durch das blühende Meer hindurch. Speziell Blumenliebhaber werden zum Pflücken der schönen Bergblume verführt. Bitte pflücken Sie hier nicht zu viel, damit der Pflanzenbestandteil nicht darunter leidet. Zudem stehen einige Almrosenarten unter Naturschutz. Bitte beachten Sie, dass die Richtlinien und der Naturschutz von Region zu Region verschieden geregelt werden. Bitte informieren Sie sich vor dem Sammeln beim zuständigen Amt.

Gesunde Blüte aus den Alpen

Die Almrose ist jedoch viel mehr als nur eine schöne Bergblume.
Seit Jahrhunderten wissen Alpenbewohner um die positiven Eigenschaften der Almrose
auf die Gesundheit des Menschen Bescheid. 

Speziell bei rheumatischen Erkrankungen und Schmerzen findet die Almrose
ihre Verwendung. Auch Gicht und Neuralgie können mit Almrosen-Präparaten behandelt werden und auch gegen Cellulite werden der rosaroten Blüte sehr gute Effekte zugeschrieben.

Die Menge macht das Gift

Der Name Almrausch kommt nicht von ungefähr, denn bereits die Römer wussten um die berauschende Wirkung der rosaroten Alpenblumen Bescheid.
Heute gilt sie als giftig, obwohl uralte Siruprezepte von Generation zu Generation
überliefert worden sind und es keine nachgewiesenen negativen Symptome nach dem Trinken von Alpenrosen Sirup gibt. Wahrscheinlich macht auch hier die Menge das Gift.

Ihre Elke & Michael

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