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Kraftquelle Bergkräuter- Bärlauch und Eisenkraut

01.07.2019

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Das hantieren und probieren mit Kräutern macht viel Spaß. Besonders, wenn man sie vor der eigenen Haustür hat. Im Winter dekoriert und würzt man leckere Gerichte mit getrockneten Kräutern, oder kocht sich einen wärmenden und heilenden Kräutertee. 

In der warmen Jahreszeit erfreut man sich an den ersten Salaten und Gemüsesorten die aus der Erde empor sprießen, man kocht grüne Suppen und frische Pestos. Doch neben einem herrliche Geschmack, haben Bergkräuter noch so einiges zu bieten. 

Bereits vor tausenden von Jahren wussten die Menschen die Heilkraft spezieller Kräuter zu schätzen und für sich zu nutzen. Mit dem Einzug der modernen Medizin sind diese besonderen Heilkräfte jedoch immer mehr in Vergessenheit geraten.

Wir vom Kräuterhotel Hochzillertal stellen Ihnen heute zwei tolle Bergkräuter vor, die mit Geschmack und besonderen Heilwirkungen überzeugen. 

Eisenkraut - Verbena officinalis

Eisenkraut war schon in der Antike als Heilpflanze bekannt und beliebt. Früher war Eisenkraut eine der bekanntesten und wichtigsten Heilpflanzen. Man benutzte es unter anderem zur Reinigung von Tempeln. Es hieß, das Kraut schütze vor jeglichen Verletzungen durch Eisenwaffen und könnte durch Eisen hervorgerufene Wunden heilen. Aus diesem Grund trugen die römischen Soldaten damals steht eine Pflanze mit sich um sich, im Fall der Fälle, gegen Verletzungen zu schützen. 

Heute findet die sagenumwobene Heilpflanze vor allem in der Küche und in der Kosmetik Verwendung.  

Verwendung in der Kosmetik:
Das antiseptisch, entgiftend und entzündungshemmend wirkende Kraut wird vor allem zur Behandlung von Akne und zur Stärkung des Bindegewebes eingesetzt.

Auch in der Aromatherapie setzt man auf die inspirierende, motivierende und stark konzentrationsfördernde Wirkung von Eisenkraut-Öl. Auch gegene Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und Nervosität soll die antike Wunderpflanze helfen.

Verwendung in der Küche:
Das Eisenkraut eignet sich in der Küche vor allem für zartes Kalbfleisch als Gewürz. Auch in Bohnengerichten, Suppen, Eintöpfen jeglicher Art, Salaten oder als Kräuterzusatz in Frischkäse schmeckt Eisenkraut vorzüglich. 

Heilende Wirkung
Extrakte aus Eisenkraut sollen eine schleimlösende, Leber- und Magen anregende, schmerzlindernde, krampflösende, beruhigende und immunstimulierende Eigenschaft aufweisen. Aber auch harntreibende und menstruationsfördernde Wirkungen werden dem Kraut nachgesagt. Außerdem verwendet man Eisenkraut bei Leberleiden, Appetitmangel und bei rheumatischen Erkrankungen.

Bärlauch - Allium ursinum

Der Bärlauch setzt sich als eine der ersten Heilpflanzen gegen den kalten Winter durch und sprießt im Frühling fröhlich aus der Erde empor. Früher ordnete man oft bestimmte Heilpflanzen bestimmten Tieren zu, so kam der Bärlauch zu seinem tierischen Namen: Die Menschen waren früher nämlich im Glauben, dass der Bär nach seinem Winterschlaf als erstes Bärlauch frisst. Auch waren die Leute damals der festen Überzeugung, dass sie durch den Verzehr einer solchen Pflanze, auch die Kräfte des Tieres in sich aufnehmen.

Ab dem Mittelalter wurde Bärlauch dann vorwiegend als Heil- und Nahrungspflanze verwendet. Auch heute wird der Bärlauch in vielen Haushalten als Heilpflanze und als Gewürz verwendet und erfreut sich großer Beliebtheit. Jedoch ist beim Sammeln des Krautes Vorsicht geboten, denn es besteht Verwechslungsgefahr mit den giftigen Blättern von Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Aronstab und Weißwurz.
Tipp: Riechen Sie beim Sammeln an den Blättern, denn die Blätter des Bärlauchs riechen und schmecken deutlich nach Knoblauch, die Doppelgänger sind hingegen geruchlos und schmecken oft bitter.

Verwendung in der Küche:
Bärlauch wird vor allem zum Würzen von Salaten und Suppen verwendet. Auch als Pesto oder Pasta-Sauce eignet sich das Kraut hervorragend und in Gemüse- und Fleischgerichten sowie in Mayonnaise, Quark und Weichkäse findet der Bärlauch Verwendung. 

Heilwirkung
Neben dem Geschmack, hat der Bärlauch auch noch weitere ähnliche Eigenschaften wie der Knoblauch. Dazu gehören unter anderem die positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und die Blutgefäße. Außerdem kurbelt der Verzehr von Bärlauch den Stoffwechsel an, unterstützt die Leber bei ihren Tätigkeiten und wirkt entzündungshemmend. 

©shutterstock.com Sebastian Duda

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